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FOCUS Online - News
05.09.2010 - 16:35 Uhr
05.09.2010 - 15:14 Uhr
RocknRoll Reporter Newsfeed
04.09.2010 - 20:48 Uhr
Nintendo hat mit der Wii etwas geschafft, was aller Ehren wert ist: Konsolen-Spieler bewegen sich vor der Glotze und das nicht zu knapp. Dr Riesenerfolg des Motion-Sensoring hat natürlich auch Sony auf den Plan gerufen und nun ist es endlich soweit: Playstation Move ist auf dem Markt. Drei Dinge braucht man, um vor dem Bildschirm zu schwitzen: den PS3 Move Motion Controller, den PS3 Move Navigation-Controller und der ebenfalls notwendigen PS3 Eye-Kamera. Den PS3 Move Navigation-Controller braucht man ähnlich wie den Nunchuck bei der Nintendo Wii nicht für alle Spiele, deshalb ist er auch nicht im Starter-Pack enthalten. Das System - um das einmal vorweg zu nehmen - funktioniert wie bei der Wii einwandfrei und sogar, wenn man nicht allzu viel Platz im Wohnzimmer. Der hübsche Controller mit Retroschick und Leucht-Bubble liegt gut in der Hand und ermöglicht Spiele wie Tischtennis, Schwertkämpfe, Volleyball oder Frisbee-Golf genauso wie das einfache Navigieren durch die PS3-Menüs. Das hat dann etwas von Minority Report. Was Sony der Wii natürlich voraus hat, ist die umwerfende Grafik der PS3 und hier könnte das Wii-Schiff zu sinken beginnen. Wenn man durch fotorealistische Wälder streift, um Frisbees zu werfen, ist das einfach eine oder mehrere Spuren besser als die kindlich-naive Grafik der Wii. Die ersten Spiele mit Move-Unterstützung deuten das an, etwa Tiger Woods-Golf. Bis April 2011 sollen mehr als 30 PS3-Spiele erscheinen, die den Motion Controller unterstützen. "Sports Champions" gibt es jetzt schon und das Package, bestehend aus Tischtennis, Beachvolleyball, Gladiatorspielen, Boccia, Bogenschießen und eben Disc-Golf, reicht, um mehr als einen Abend mit Freunden Spaß zu haben (und am Morgen danach mit Muskelkater aufzuwachen).
Spannend wird es, wenn demnächst Echtzeitstrategie-Games wie RUSE erscheinen, denn gerade beim schnellen Truppenbefehl ist der PS3-Controller einfach kein natürlicher Verbündeter. Kurzum : Move rockt und wird durch viele Premiumspiele die Wii pulverisieren.
02.09.2010 - 16:55 Uhr
Mafia war ein Knaller für das Genre, klar, dass der Nachfolger stark beäugt wird und damit große Erwartungen verknüpft sind. Schauplatz von Mafia II ist die fiktive Stadt Empire Bay, die eine große Ähnlichkeit mit New York aufweist. US-Soldat Vito Scaletta kehrt nach Empire Bay und steigt tief in die Mafia ein. Das geschieht natürlich erst einmal mit kleineren Aufgaben, später wird Vito in die Familie aufgenommen und die Jobs werden anspruchsvoller und gefährlicher. Atmosphärisch ist Mafia II oberste Spitzenklasse. Die verschneite Stadt in den 40er Jahren, rutschende Autos auf glatten Straßen, Swingmusik und eine hübsche Skyline - das alles sind Zutaten, die Mafia II zu einem Hingucker macht. Besonders elegant ist der Sprung ein Jahrzehnt weiter. Nach einer Haftstraße ist Vito plötzlich im Jahr 1951 angelangt, was die komplette Atmosphäre, die Automodelle und die Musik verändert. Ein schöner Kniff, um das Spiel interessant zu halten. Besonderer Tiefgang ist im Gegensatz zum Erstling dieses Mal aber Fehlanzeige. Man wird nie so richtig warm mti den Hauptdarstellern, wenngleich das ein Klagen auf höchstem Niveau ist. Vor allem in den ersten sechs Stunden (von höchstens zwölf) ist das Spiel eher ein einziges Durchackern, um an die großen Fische, sprich Jobs zu kommen. Das ist realistisch, aber nicht ausschließlich spaßig. Auch gibt es den ein oder anderen Ruckler auf der PS3. Kein Wunder, die Grafik ist fantastisch. Unterm Strich enttäuscht Mafia II vor allem Fans des Vorgängers etwas, ein schlechtes Spiel ist es jedoch keineswegs.
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