
(Quelle: www.abendblatt.de)
40 Jahre Christopher Street Day
Seinen Ursprung hat der Christopher Street Day vor 40 Jahren. Genauer gesagt am 26.Juni 1969 in New York.
An diesem Tag wehrten sich erstmalig Schwule und Lesben gegen Gewalt und Diskriminierung.
es begann in der Schwulenkneipe „Stonewall In“ in Manhattan, New York
Polizeibeamte, die die Besucher des Stonewall In kontrollierten, brachte das Fass zum überkochen. Die Situation begann zu Eskalieren. Bei Verhaftungen der Stammgäste setzten sich die Schwulen, Lesben und Transvestiten zur Wehr. Polizisten wurden eingesperrt, es wurde Feuer gelegt und es wurde mit Flaschen und Steinen geworfen.
Zum damaligen Zeitpunkt war es kriminell Homosexuell zu sein. Homosexuelle wurden wahllos und willkürlich verhaftet.
Grund für den Wiederstand war die damalige „generelle Liberalisierungswelle“. Genau wie die Hippie-Bewegung oder der Freiheitskampf der Schwarzen oder der Wiederstand gegen den Vietnamkrieg, wollten auch die Homosexuellen für ihre Rechte eintreten.
In Gedenken an diese gewaltsame Auseinandersetzung in der Christopher Street, organisiert die Schwulenbewegung einen Gedenkmarsch an die Razzia – der Gay Liberation Day.
1979 begründete sich der erste deutsche CSD in Berlin und Bremen. Damalige Proteste richteten sich gegen die Ahndung von Homosexualität nach §175 STG. 1994 wurde dieser gestrichen.
(Quelle: www.abendblatt.de)
In den 40 Jahren der Historie über den CSD wurde schon einiges erreicht. Dennoch gibt es immer noch sehr viele Übergriffe von Homophoben gegenüber Homosexuellen Menschen in der ganzen Welt. Meist begründet aus den unterschiedlichen Religionen oder dem „Ekel“ gegenüber der Sexualität. Noch heute werden Schwule und Lesben diskriminiert, obwohl der
Art. 3, GG Besagt:
Abs. 1
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich
Abs. 3
Niemand darf wg. Seinem Geschlechtes, seiner Sexuellen Neigung, seiner Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden.
Und Artikel 3 ist ein Menschenrecht welcher im Grundgesetz verankert ist. Leider gilt das nicht für alle Länder. In manchen wird ein homosexueller Mensch lebenslang hinter Gittern gebracht oder gar hingerichtet.
Darum gilt es weiterhin – der CSD ist nicht nur der Gedenkmarsch an die Razzia und der Krawalle in der Christopher Street, sondern auch eine Demo für die Rechte der Homosexuellen.
Dies nur mal als kleiner Exkurs in die Historie des Christopher Street Days. Nun wünsche ich aber viel Spaß beim Betrachten der Bilder.
